Konzentration

Sich mal weniger konzentrieren zu können ist normal. Problematisch wird es, wenn sie zum Alltagsbegleiter werden. Jetzt im Beitrag erfahren, was man Konzentrationsproblemen tun kann.

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Viele Menschen haben Konzentrationsprobleme. Nur mit den richtigen Methoden und Mitteln ist es möglich, die Konzentration zu steigern. Jetzt erfahren wie!

In diesem Artikel dreht sich alles um die Themen Konzentration und Konzentration steigern mithilfe von Präparaten. Was genau bedeuten die Begriffe? Für wen ist Konzentrationssteigerung besonders relevant? Und kann man Nahrung effektiv ergänzen und dadurch die Konzentration steigern? Diese Fragen wollen wir nun beantworten.

 

Konzentration

Falls Du Probleme mit Deiner Konzentration hast, bist Du nicht allein. Falls Du studierst oder einmal studiert hast, kommt Dir das folgende Szenario vermutlich sehr bekannt vor: Du willst Dich auf Deine Prüfungen vorzubereiten und schaffst es endlich, Dich aufzuraffen und hinzusetzen. Doch, sobald Du angefangen hast, wirkt plötzlich alles andere um ein Vielfaches interessanter als die Altklausur, auf die Du Dich eigentlich konzentrieren solltest. Gedanken wie „eigentlich könnte ich mal wieder putzen und danach einkaufen“ oder „Ich könnte mal wieder Facebook und Instagram checken“ kommen immer wieder auf und bereiten einem Konzentrationsprobleme. So ist man leicht abgelenkt und die produktive Arbeitsphase ist vorbei. Das ist ärgerlich, denn oft ist die Klausur schon nächste Woche und man hat nicht mehr viel Zeit. Wenn man den ganzen Tag über die Konzentration nicht aufrechterhalten kann, fühlt man sich abends schlecht und der Druck wächst, am nächsten Tag noch produktiver zu sein. Was kann man dagegen tun?

Konzentration – Was ist das?

Unter Konzentration versteht man das Richten der Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Tätigkeit. Um sich konzentrieren zu können, muss man sein Aufmerksamkeitsniveau über längere Zeit aufrechterhalten. Vielen Menschen fällt es schwer, die Konzentration über einen längeren Zeitraum aufrecht zu halten. Das betrifft vor allem Arbeitnehmer:innen sowie Student:innen. Wenn die Konzentration nicht stetig trainiert wird, kann es zu Konzentrationsproblemen kommen. Bei Konzentrationsproblemen müssen kleine Übungen in den Alltag der Betroffenen integriert werden. Diese Übungen helfen dem Gehirn dabei sich mehr und über einen längeren Zeitraum konzentrieren zu können.

Was genau ist die Ursache

Konzentration – Wie wird sie gestört?

Die Frage, der man auf den Grund gehen muss, ist wieso man es nicht schafft sein Konzentrationsniveau aufrecht zu erhalten. Was genau ist die Ursache von Konzentrationsproblemen?

müdigkeit

Schlaf kann große Auswirkungen auf Deine Konzentration haben. Es ist allgemein bekannt, dass der Körper weniger leistungsfähig ist, wenn er zu wenig Schlaf bekommt. Man kann einerseits nicht die gleiche körperliche Leistung erbringen, anderseits ist auch die mentale Leistungsfähigkeit niedriger. Die eigene Konzentration leidet immens unter zu wenig Schlaf. Die Konzentrationsspanne ist kürzer und man lässt sich schneller ablenken.

Bei zu wenig Schlaf ist der Körper weniger leistungsfähig

Regelmäßige Ruhephasen steigern die Konzentration

ablenkung

Ablenkung ist wahrscheinlich das größte Problem für Konzentration. Störende Geräusche sind für viele Personen ein wahrer Konzentrationskiller. Sei es der Lärm von vorbeifahrenden Autos auf der Straße, schreiende Kinder oder auch nur das Surren einer Halogen-Lampe. All das kann einen verrückt machen, wenn man sich gerade auf etwas konzentrieren will. Es scheint unmöglich diese Geräusche zu ignorieren und sich zu fokussieren.
Benachrichtigungen von Smartphones und anderen Geräten sind ein ebenso großes Problem für die eigene Konzentration. Sobald das allbekannte „Ping“ des Handys kommt oder man eine Mail erhält, schaut man sofort auf den Bildschirm und Schwupps – die Konzentration geht den Bach hinunter.

Geräusche dämmen die Konzentration

Benachrichtigungen auf dem Smartphone abschalten

energielosigkeit

Obwohl das Gehirn nur einen kleinen Teil des Körpergewichts ausmacht, benötigt es rund 20% der Gesamtenergie. Hat man zu wenig Energie, ist es offensichtlich, dass die Konzentration schwerfällt. Ein niedriges Energielevel kann durch einen Nährstoffmangel, einen niedrigen Blutzuckerspiegel oder Schlafmangel verursacht werden. Gerade B-Vitamine sind essenziell für die Leistungsfähigkeit des Gehirns – und somit auch für Deine Konzentration. Ein Eisenmangel kann zu starker Müdigkeit und Konzentrationsproblemen führen. Achte also darauf, dass Du ausreichend Vitamine und Mineralien zu Dir nimmst. Ist die letzte Mahlzeit zu lange her, sinkt der Blutzuckerspiegel so tief, dass man Seine Konzentration nicht lange aufrechterhalten kann. Der Kopf fühlt sich leer und schwammig an und man keinen festen Gedanken greifen. Doch all diese Probleme können mit den richtigen Methoden gelöst werden. Als nächstes erfährst Du, wie Du Deine Konzentration steigern kannst.

Bei zu wenig Energie nimmt die Konzentration ab

Bei Konzentrationsproblemen kann ein Eisenmangel die Ursache sein

Konzentration – Wie lässt sie sich steigern?

Energielevel hochhalten

Die richtigen Nährstoffe

Ablenkung minimieren

Konzentrationsübungen

FAQ

Vor einer langen Lern-Session solltest Du ausreichend gegessen haben, damit Du langanhaltend Energie hast. Optimal für langanhaltende Energie sind langkettige Kohlenhydrate (z.B. in Vollkornprodukten), die langsamer verdaut werden und Dir somit über einen längeren Zeitraum Power geben. Versuche überzuckerte Lebensmittel zu vermeiden. Sie geben Dir zwar schnell Energie, jedoch lässt der Effekt schnell nach, da der Körper Zucker schnell verdaut. Es kann also passieren, dass Du nach einer kurzen Hochphase in ein Konzentrationstief fällst. Falls das passieren sollte, kannst Du durch ausbalancierte Snacks aus dem Tief herauskommen und Deine Konzentration wiederherstellen.

Kognitive Leistungsfähigkeit beschreibt die Effektivität des Gehirns bei mentalen Leistungen. Körperliche Leistungsfähigkeit bezieht sich auf die Leistungen, die mit den Muskeln durchgeführt werden. Sportliche Aktivitäten sind ein Beispiel für körperliche Leistung.

Je weniger Störquellen Du in Deiner Umgebung hast, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Du abgelenkt wirst und Deine Konzentration gestört wirst. Suche Dir dafür einen ruhigen Ort, in dem eine gute Arbeitsatmosphäre herrscht. Dafür bieten sich z.B. Bibliotheken oder manche Cafés an. Um Störungen von Deinem Smartphone zu vermeiden, kannst du entweder Dein Handy auf stumm stellen, den Flugmodus anmachen oder es sogar ganz ausschalten. Zusätzlich bieten viele Smartphones eine Regulierung der Bildschirmzeit an. Wenn Du ein bestimmtes Zeitlimit überschritten hast, verwehrt Dir Dein Handy den Zugriff. Alternativ kannst Du die Bildschirmzeit speziell für bestimmte Apps anpassen. Auf diese Weise kannst Du Deinen Instagram- und Facebook-Konsum auf eine bestimmte Zeit einschränken. So steht Deiner Konzentration nichts mehr im Weg!

Anstatt Ablenkung zu vermeiden, kannst Du aktiv Übungen machen, um Deine Konzentration zu steigern. Meditationsübungen können beispielsweise konzentrationssteigernd wirken. Wenn Du meditierst, blendest Du alles andere aus und fokussierst Dich auf Deine Atmung. Das Ziel ist keine anderen festen Gedanken zu fassen und zu verfolgen. Das kann für Anfänger schwerer sein als gedacht. Setze Dir anfangs kleine Ziele und meditiere für ein paar Minuten jeden Tag. Mit der Zeit wirst Du besser und kannst mit steigender Konzentration länger am Stück meditieren. Das wichtigste ist, Dich nicht zu stressen und unter Druck zu setzen. Geführte Mediationen können Dich dabei unterstützen.

Fazit

Mit diesen Hilfen kannst Du gegen Deine Konzentrationsprobleme vorgehen und so die nächste Prüfungsphase meistern. Das Beste ist: Eine bessere Konzentration hilft Dir nicht nur in Deinem Studentenleben, sondern auch in der Arbeit und bei alltäglichen Aufgaben.

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