Biohacking

Biohacking ist ein Tool zur Optimierung des menschlichen Körpers und des Geistes. Dieser Beitrag klärt auf, wie und für wen das möglich ist.

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Interesse an Biohacking?
Wir klären auf was Biohacking ist, wo es eingesetzt werden kann und für wen es sich eignet.

Heutzutage verfolgen die meisten Menschen dasselbe Ziel: höher, schneller, weiter. Dabei sollen Körper und Geist als Gesamtpaket betrachtet und in den Einklang gebracht werden. Hier kommt das Biohacking ins Spiel. Biohacking ist ein mächtiges Tool, wenn es darum geht, das Beste aus dem eigenen Körper herauszuholen.

Mit diesem Artikel wollen wir einfache Methoden des Biohackings aufzeigen, die sich super leicht in den Alltag integrieren lassen.

 

Biohacking – Was ist das?

Da jeder Mensch unterschiedlich ist, ist das Maximum von Körper und Geist individuell zu betrachten. Beim Biohacking ist es wichtig, dass es sich nicht um ein Wenn-Dann-Prinzip handelt. Das Wenn-Dann-Prinzip basiert darauf, dass ich erst glücklich und zufrieden bin, wenn ich ein bestimmtes Ziel erreicht habe. Biohacking ist viel mehr als das. Es geht darum, glücklich zu sein, sich selbst und seine Träume zu verwirklichen. Beim Biohacking werden in erster Linie der Schlaf und die Ernährung optimiert. Das bedeutet nicht, dass man nichts mehr naschen oder sich nichts mehr gönnen darf. Ganz im Gegenteil. Biohacker denken allerdings einen Schritt weiter. Sie gönnen sich etwas, das ihrem Körper guttut und nicht ihren Rhythmus durcheinanderbringt.

Es geht darum glücklich zu sein, sich selbst und seine Träume

Biohacking – Wie funktioniert es?

Sport

Der Sport spielt beim Biohacking eine wichtige Rolle. Dabei ist der Aufbau eines athletischen und ästhetischen Körpers nicht vorrangig. Es geht darum, eine Verbindung zum eigenen Körper aufzubauen und sich in ihm wohlzufühlen. Das funktioniert am besten durch den Sport und dem Training der Mitochondrien. Mitochondrien sind energiegeladene Zellen unseres Körpers. Wenn wir regelmäßig Sport treiben, laden sich die Zellen auf und wir sind voller Energie und haben gute Laune. Mithilfe von Biohacking soll Sport dabei helfen, in kurzer Zeit eine Kondition aufzubauen, die sich stetig verbessern lässt. Außerdem sollen Maßnahmen gefunden werden, die dem Körper nach dem Sport bei der Regeneration helfen.

Regelmäßige Bewegung für das allgemeine Wohlbefinden

Förderliche Maßnahmen für die Regeneration nach dem Sport

"Wenn wir regelmäßig Sport treiben, laden sich die Zellen auf und wir sind voller Energie und haben gute Laune."
Ernährung

Die Ernährung ist ein essenzieller Bestandteil des Biohackings. Durch die Energiezufuhr der Nahrung funktioniert unser Körper und bringt ihn energiegeladen durch den Tag. Beim Biohacking basiert die Ernährungslehre auf zwei Prinzipen:

  • Den Tag über alle wichtigen Nährstoffe aufnehmen, den der Körper braucht
  • Alle potenziellen Gefahrenquellen vermeiden. Das bedeutet der Verzicht auf Zucker, künstliche Zusatzstoffe sowie schlechte Fette.

Die Biohacking Anhänger achten auf eine ausgewogene Ernährung und essen, bis sie satt sind. Außerdem achten sie bei der Zufuhr der Nahrungsmittel auf den Wert der Nahrungsmittel und verfolgen die ketogene Ernährung.

Durch gesunde Nahrungsmittel Mittagstief überwinden

Verzicht auf Zucker, künstliche Zusatzstoffe und schlechte Fette

Mindset

Beim Biohacking ist das Mindset der Grundbaustein. Es soll dabei helfen, ein glückliches, erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Biohacking soll schlechte Gewohnheiten in gute verwandeln, um dadurch einen langfristigen Erfolg zu erzielen. Die Kombination von regelmäßigem Sport, guter Ernährung und einem ausgeglichenen Mindset soll Prokrastination und Antriebslosigkeit entgegenwirken, sowie die Stimmung verbessert werden.

Schlechte in gute Gewohnheiten ändern

Vorbeugung von Prokrastination und Antriebslosigkeit

Biohacking im Alltag

Biohacking für sportler:innen

Für Sportler ist Biohacking besonders interessant. Egal ob Spitzenathlet oder Hobbysportler. Beim Sport geht es darum, die eigenen Leistungen zu steigern und über seine Grenzen hinauszugehen. Da muss nicht nur der Körper, sondern auch der Geist trainiert werden. Nur wer ein starkes Mindset hat, schafft es, über die eigenen Leistungen zu steigern und zu optimieren. Biohacking ist da ein ideales Mittel, um konzentrierter, leistungsfähiger und motivierter zu sein. Durch Biohacking können Leistungssportler ihre Ergebnisse optimieren und bis zum Maximum bringen.

Biohacking als Unterstützung für den Kraftsport und Ausdauer

Durch Biohacking zu besseren sportlichen Leistungen

Biohacking für studenten

Studenten müssen während der Prüfungszeit innerhalb weniger Wochen den Lernstoff eines ganzen Semesters lernen, welcher anschließend in Klausuren abgefragt wird. Das können schnell mal zwei oder drei Prüfungen in der Woche sein. Das führt bei den meisten Studenten zu einem unglaublichen großen Leistungsdruck, der psychische wie auch physische Folgen haben kann. Biohacking kann auch an dieser Stelle helfen. Durch ein ausgeglichenes Mindset, ein produktiverer Workflow und ein gutes Zeitmanagement kann der Stress reduziert werden. Das wirkt sich positiv auf die Prüfungsergebnisse sowie das Privatleben der Studenten aus.

Biohacking als Mittel zum Druckausgleich

Mit Biohacking resultieren bessere Prüfungsergebnisse

Biohacking für Business Leute

Für Menschen im Arbeitsalltag eignet sich Biohacking ideal. Ein acht Stunden Job im Büro, bei dem man fünf Tage die Woche anwesend sein muss, kann ziemlich anstrengend sein. Die Konzentration acht Stunden am Stück permanent aufrechtzuerhalten ist nicht gerade einfach und nach der Mittagspause fällt man ganz einfach mal in ein Food-Koma. Danach ist es nur schwer wieder aus dem Konzentrations-Loch herauszukommen und produktiv weiterzuarbeiten. Hier kommt Biohacking ins Spiel. Biohacker achten strikt darauf, was sie essen. Es ist ihnen wichtig, dass sie Lebensmittel zu sich nehmen, welche sie nicht in ein Tief ziehen. Durch die Aufnahme von gesunden Lebensmitteln soll der Energiehaushalt permanent aufrechterhalten werden. Daraus resultiert ein höheres Leistungsmaximum und eine gesündere Arbeitsweise.

Mit Biohacking Mittagstief umgehen

Keine intensive Belastung der Gelenke

Biohacking – Tipps & Tricks

Digitaler Detox spielt beim Biohacking eine große Rolle. Der übermäßige Konsum von sozialen Medien kann zu Angstzuständen und Depressionen führen. Eine vollständige Vermeidung von Facebook, Instagram, Twitter und Co. ist in der heutigen Gesellschaft nicht möglich. Dennoch ist es wichtig, sich selbst klare Grenzen zu setzen. Dazu zählen zum einen die Art des Konsums eine Rolle. Das bedeutet: Wem folge ich? Bietet der Content mir einen Nutzen oder fühle ich mich danach schlechter? Zum anderen sollte die Verweildauer im Auge behalten werden. Da während des Scrollens und dem Konsum von sozialen Medien schnell mal der Überblick verloren werden kann, ist die vernünftigste Entscheidung, sich tägliche Zeiten für soziale Medien zu setzen und diese einzuhalten.

Wie wir bereits über das Biohacking gelernt haben, ist die Zufuhr von gesunder Ernährung für unseren Körper und Geist extrem wichtig. Allerdings nimmt jeder Körper Lebensmittel anders auf und verarbeitet diese. Deshalb ist es wichtig, sich beim Essen Zeit zu nehmen und sich auch nach der Mahlzeit zu überlegen, ob das Lebensmittel vom Körper gut aufgenommen wurde oder nicht. Gibt es mir Energie oder zieht es mich in ein Mittagstief? Fühle ich mich gut gesättigt oder liegt mir das Essen wie ein Stein im Magen?

Kreativität spielt in unserem täglichen Leben eine große Rolle – so auch beim Biohacking. Sie hilft uns, Dinge nicht starr zu sehen, sondern auch mit einem gewissen Feingefühl Aufgaben zu erledigen. Kreativität stärkt unser analytisches Denken. Deshalb ist es wichtig, sich täglich kreative Aufgaben zu stellen und diese als Routine in den Tagesablauf zu integrieren.

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Unser Gehirn weiß, wie wir mit uns selbst sprechen und denken. Deshalb ist es wichtig, dass wenn wir über uns selbst denken, stets positiv über uns sprechen. Positive Worte über uns nimmt das Gehirn als Kompliment auf, also als positive Reaktion. Das Gehirn speichert das ab und stärkt unser Selbstbewusstsein.

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